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3sat kulturzeit
kulturzeit-News: Kirche vor der Volksbühne

B.Z. 
Wenn Sie an der Volksbühne vorbeikommen … Hier steht seit heute diese Kirche, die in den Boden zu versinken scheint. Die kirchenkritische Künstlergruppe Novoflot hat die Konstruktion anlässlich ihres neuen Musiktheater-Projekts „Die Bibel“ neben der Volksbühne platziert

Berliner Kurier
Ganz Berlin rätselt über das schiefe Gotteshaus in Mitte … Verwundert reiben sich Passanten die Augen: Der Rosa-Luxemburg-Platz sieht plötzlich so anders aus. Und tatsächlich, da hat jemand in Windeseile eine Kirche gebaut! Keine Attrappe für eine Aufführung der dortigen Volksbühne, sondern ein echtes Gebäude … Rechtzeitig zum Kunst-Spektakel Gallery Weekend hat die freie Opernkompanie Novoflot des Berliner Regisseurs Sven Holm die kuriose Aktion gestartet.

Berliner Morgenpost 
Bild des Tages – Novoflots der Volksbühne

Berliner Zeitung
Hintergedanke des Ganzen ist es, die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum auf die Schippe zu nehmen. 500 Jahre Martin Luther und strenge, protestantische Moral sind den Künstlern genug. Um ihre Kritik zum Ausdruck zu bringen, haben sie ein paar schräge Performance-Einlagen einstudiert. In der Ankündigung werden die Besucher schon vorgewarnt: „Jeder Schrei lässt die Ketten protestantischer Religionsausübung ein wenig mehr erodieren!“

Concerti
Aufmerksamen Passanten wird bereits das bunte Treiben vor der Berliner Volksbühne aufgefallen sein. Was da so halb und schräg in den Boden gebaut wird, ist Teil des innovativen Musiktheater-Konzepts Die Bibel der Berliner Opernkompanie NOVOFLOT. Zusammen mit dem Komponisten Michael Wertmüller nehmen die Mitglieder von NOVOFLOT das 500. Reformationsjubiläum zum Anlass, eine temporäre Kirche zu errichten, um dort an vier Tagen den ersten Teil der Opern-Trilogie Die Bibel mit dem Titel #1: Der Schrei zu inszenieren. Thematisch angelehnt an das Buch Die Rückkehr der Götter von Fernando Pessoa, der darin den Sinn der christlichen Ethik hinterfragt, soll beim Publikum die Frage aufgeworfen werden, wie mit dem Erbe der Reformation, alternativ zum verbreiteten christlich geprägten Ethikbegriff, umgegangen werden kann.

Der Standard
Kein Unglück, sondern Kunst in Berlin

Der Tagesspiegel
Kapelle des Untergangs

dpa
Wie aus dem Nichts stand vergangene Woche diese schiefe und halb in den Boden versunkene Holzkirche auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Die kirchenkritische Opernkompanie Novoflot hatte die Konstruktion anlässlich ihres neuen Musiktheater-Projekts „Die Bibel“ am Gallery Weekend neben der Volksbühne platziert. Hintergedanke des Ganzen war offenbar, die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum auf die Schippe zu nehmen.