Wir sind so frei #1 – #3

NOVOFLOT

Wir sind so frei #1 – #3

Für Ludwig van Beethoven – Von Novoflot

Die 10. Sinfonie remix
Ein Digitalhybrid von Novoflot, Ludwig van Beethoven, Michael Wertmüller und Gesine Danckwart
Premiere: Freitag, 03. Dezember 2021, 18 – 22 Uhr am und im Haus der Statistik, Berlin-Mitte 

#2 ∞ ma non troppo
Berliner Premiere am 1. und 2. Juli 2021, 16-20 Uhr (frei begehbar)
Vor dem Admiralspalast, 10117 Berlin
Uraufführung am 12. Oktober 2020, Vor der Kölner Philharmonie, Heinrich-Böll-Platz

#3 Die 10. Sinfonie
Berliner Premiere am 1. und 2. Juli 2021, 20 Uhr
Admiralspalast, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
Uraufführung am 14. Oktober 2020, Kölner Philharmonie

#1 Fidelio
Premiere am 14. März 2020, Große Ausstellungshalle in der Akademie der Künste am Hanseatenweg
Schon das zweite Mal musste die Premiere von „Wir sind so frei #1 Fidelio“ wegen der Covid-19-Pandemie entfallen. 

Die 10. Sinfonie remix

Mit „Die 10. Sinfonie remix“ findet die Trilogie „Wir sind so frei #1 – #3“ der Berliner Opernkompanie Novoflot zu 250 Jahren Beethoven ihren Abschluss und annonciert gleichzeitig ihre Fortführung in eine – ungewisse – Zukunft.

Nach den Vorstellungen der 10. Sinfonie in der Kölner Philharmonie und im Admiralspalast schreiben Novoflot für die Eröffnung weiterer Präsentationsoptionen das Projekt nun fort und lassen es als Remix wiederkehren. Jenseits der bereits etablierten und in Corona-Zeiten viel praktizierten Möglichkeiten des Streamings entsteht in unserem Fall ein digital-analoges Hybridformat, das die digitale Wiederkehr des Ausgangsmaterials mit Live-Momenten unserer Performer verknüpft.

Beginnend mit einem über eine Smartphone-App getriggerten Video-Audio-Walk entlang der Schaufenster und durch die Häuserschluchten um das Haus der Statistik, führt der Parcours das Publikum in die Werkstatt des Ende der 1960er Jahre entstandenen Gebäudekomplexes vis-à-vis vom Alexanderplatz. Hier werden in einer frei begehbaren Installation Mirko Borscht (Video und Performance), Eric Schaefer (Schlagzeug) und Chris Dahlgren (Bass) das kompositorische und textliche Ausgangsmaterial von Michael Wertmüller und Gesine Danckwart im Live-Act überlagern, neu justieren und einem Remix unterziehen. 

Die 10. Sinfonie remix ist angelegt als sich permanent entwickelnder Parcours aus Text, Musik, Video, Performance und Situation des Spielortes, streng choreografiert und doch frei und flexibel in der jeweiligen Ausführung; Kunstproduktion in Zeiten größtmöglicher globaler Unsicherheiten.

Mit: Mirko Borscht (Video und Perforrmance), Chris Dahlgren (E-Bass), Eric Schaefer (Schlagzeug)

Premiere: 03. Dezember 2021, 18-22 Uhr
Weitere Vorstellungen: 04. Dezember 2021, 18-22 Uhr und 05. Dezember 2021, 17-21 Uhr
Am und im Haus der Statistik
Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin-Mitte

Karten:
8 Euro, ermäßigt 5 Euro
https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/novoflot-1 

Für die Veranstaltung benötigen Sie ein Smartphone mit Kopfhörer / Headset.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Bestimmungen und Verordnungen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.

10. Sinfonie Remix.  10. Sinfonie Remix   10. Sinfonie Remix

WIR SIND SO FREI #1 – #3

Zwischen Oper und Klavierkonzert, musiktheatraler Ausstellung und Sinfonie, philharmonischer Raumerkundung und neu komponierter Musik entsteht die neue Trilogie von Novoflot.
Unterschiedlichste Instrumentalensembles, Sänger*innen sowie Performer*innen werden Aspekte der eigenwilligen kompositorischen Praxis Ludwig van Beethovens konsequent weiterdenken und in extremen räumlichen Dispositionen szenisch erkunden. Beethovens Neugier auf das Widersprüchliche dient hierbei als entscheidender Motor! Wir sind so frei 1-3 ist eine Betrachtung von 250 Jahren heftigster Auswirkungen eines singulären musikalischen Œuvres auf die Kunst der Gegenwart und die Gegenwart der Kunst.

#1 Fidelio

Im ersten Teil der neuen Trilogie lassen Novoflot Beethovens Fidelio als Echo einer Freiheitsoper erklingen. In einer Ausstellungsperformance für Trompete, Sound-Installation, Tasten und Stimmen erscheinen inmitten eines Stelenfelds akustischer Quellen und Artefakte die Errungenschaften der französischen Revolution als längst vergessene Attribute. Das Trompetensignal, einst die heilbringende musikalisierte Botschaft vom vermeintlichen Happy End ist Grundstein einer Versuchsanordnung für den Trompeter Damir Bacikin, der im White Cube mit einem Ensemble von Performern das utopistische Potential der Oper sowie Beethovens musikdramaturgischen Findungsprozess untersucht. Dabei erklingen die Protagonisten der Oper als Stimmen aus dem Jenseits, die der Komponist und Pianist Antonis Anissegos in ein Kaleidoskop von Sound, Originalmusiken und Neukomposition verwandelt.
Dauer variabel, frei begehbar.

Wir sind so frei #1 Fidelio in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste Berlin im Rahmen von Labor Beethoven 2020 – Festival zeitgenössischer Musik zum Beethoven-Jubiläum
www.labor-beethoven-2020.de/de

Mit: Antonis Anissegos, Damir Bacikin, Maxime Barbasetti, Konstantin Bez, Almut Kühne, Vicente Larrañaga, Renae Shadler / Stimmen aus dem Jenseits: Rebecca von Lipinski, Narine Yeghiyan, Florian Hoffmann, Antony Shelley

#2 ∞ – Ma non troppo

Zwischen Kölner Dom und Museum Ludwig, dem Rauschen der Bahngleise und dem Menschenstrom des Kölner Alltages entsteht über der unterirdisch gelegenen Philharmonie, auf dem Vorplatz des Konzerthauses ein Klavierkonzert im öffentlichen Raum. Patrik Baboumian, der stärkste Mann Deutschlands, sowie der Tänzer Rafal Dziemidok betrachten als Beethovens Stellvertreter und Rückblende ihr eigenes Werk und sortieren den Kompositionszyklus für die beiden Pianisten Antonis Anissegos und Joseph Houston in einen fragmentierten Ritt durch Beethovens Klavierwerk. Begehbare Kuben sind Schlupflöcher für die Zuschauer, die in der vierstündigen Performance (coronabedingt) einzeln, exklusiv und zeitlich begrenzt Zutritt erhalten.

Mit: Antonis Anissegos (Klavier), Joseph Houston (Klavier) sowie Patrik Baboumian, Maxime Barbasetti, Rafal Dziemidok, Renae Shadler und Hayden Chisholm (Performance)

Berliner Premiere: 1. und 2. Juli 2021, 16-20 Uhr (frei begehbar, Eintritt frei)
Vor dem Admiralspalast, 10117 Berlin
Uraufführung: 12. Oktober 2020, 16-20 Uhr
Weitere Vorstellung: 13. und 14. Oktober 2020, 16-20 Uhr (frei begehbar, Eintritt frei)
Vor der Kölner Philharmonie, Heinrich-Böll-Platz

#3 Die 10. Sinfonie – Von Novoflot, L. v. Beethoven und Michael Wertmüller

Die 10. Sinfonie konzipiert Novoflot als Musiktheater für die Räumlichkeiten der Kölner Philharmonie und spannt hierfür einen musikalischen Bogen von Beethovens späten Streichquartetten über Ausschnitte aus op.125 bis hin zum Fragment der 10. Sinfonie und Uraufführungskompositionen von Michael Wertmüller. In einem Rundgang durch die Foyers, Etagen und den Saal der Kölner Philharmonie entwickelt die Berliner Opernkompanie eine szenische Begehung, die der Erkundung offener Strukturen eines noch nicht vollendeten Werkes gleicht. Die 10. Sinfonie entsteht nach einem Libretto der Berliner Autorin Gesine Danckwart. Im Juli 2021 wird die Produktion ebenfalls in Berlin zu sehen sein.

Mit: Rebecca von Lipinski (Sopran/ Köln), Eva Resch (Sopran/ Berlin), Sara Hershkowitz (Sopran/ Köln), Aki Hashimoto (Sopran/ Berlin), Christina Daletska (Mezzosopran), Patrik Baboumian (Darsteller), Maxime Barbasetti (Darsteller), Mirko Borscht (Videoperformer), Rafal Dziemidok (Tanz), Renae Shadler (Tanz) / Sonar Quartett, Stark Quartett, Ensemble of Nomads, Johnny La Marama sowie Hayden Chisholm (Saxophon), u.a.

Berliner Premiere: 1. und 2. Juli 2021, 20 Uhr
Admiralspalast, Friedrichstraße 101, 10117
Karten: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/novoflot-1 
Uraufführung:
14. Oktober 2020, 20.00 Uhr, Kölner Philharmonie

Ein Projekt im Rahmen von BTHVN2020. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin. 


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